Sponsor-News Racing4Emotion: Und zack – da waren die „Zähne“ weg

Racing4Emotion. Der Team-Name ist Programm. Das Rennauto von Racing4Emotion, das einzig homologierte MINI Coupé JCW Endurance für Rundstreckenrennen, versetzt die Zuschauer und das Team selbst, bei jedem Rennen in Emotionen. Fans und Zuschauer freuen sich, wenn sie den schwarzen MINI auf der Rennstrecke im Kampf mit anderen sehen. Die Fahrer haben Freude, wenn sie mit ihrem Auto unterwegs sind. Leider hat der kleine Engländer beim letzten VLN (Langstreckenrennserie Nürburgring) am 18. August 2018 nach 18 Rennrunden negative Emotionen ausgelöst. Getriebeschaden lautete die Diagnose der Techniker Crew. Und zack – da waren die „Zähne“ weg.

Ein kurzer Rückblick auf die vergangenen Wochen. Anfang Juli erkämpfte sich das sympathische Team einen zweiten Rang. Am ersten Augustwochenende, bei einem kurzfristig durchgeführten Testeinsatz im Rahmen eines RCN (Rundstrecken Challenge Nürburgring) Rennens, stand man ganz oben als Klassensieger auf dem Podest. Das Team hat damit bewiesen das es kämpfen kann. Und durch die Erfolge der letzten Einsätze ging man sehr zuversichtlich an das Renngeschehen zum Saisonhighlight, dass sechs Stunden Rennen der VLN am 18. dieses Monats. Das Team wurde auch von ausgesprochen guten Wetterbedingungen empfangen. Mit rund 160 Startern bereitete man sich auf spannende Kämpfe vor. Also „Messer zwischen die Zähne“ und angreifen.

Beim morgendlichen Qualifikationstraining setzte zunächst Jürgen Bretschneider (Friedberg) eine sehr gute Zeit. Sein Fahrerkollege Steven Fürsch (Waizenbach) versuchte es im Anschluss. Nach einer Runde wurde Steven wieder hereingeholt. An der Box bereitete die Crew alles für einen finalen Angriff vor. Kurz vor „Toresschluss“ verließ der schwarze MINI die Boxengasse. Der Plan ging auf. Nach Abschluss des Trainings führte die Rennleitung das Team mit der Startnummer 387 auf Startplatz zwei. Eine sehr gute Ausgangsposition für ein sechs Stunden dauerndes Rennen. Den Kontrahenten wurden schon mal die „Zähne“ gezeigt.

In der Startaufstellung konnte das Team noch einige Fans von Racing4Emotion begrüßen und es entstanden einige Fotos. Fan nähe pur. Und so konnten unsere Freunde den Motorsport hautnah erleben.

Um 12.00 Uhr sollte es mit dem Kampf „Zahn um Zahn“ weiter gehen. Mit ganz leichter Verspätung sprang die Startampel auf Grün. Das Rennen war eröffnet. Steven Fürsch, der auserkorene Startfahrer nahm sprichwörtlich das Messer zwischen die Zähne und griff nach der Führung. So einfach haben es ihm aber andere Rennteilnehmer nicht gemacht. Um das Rennen nicht durch eine Kaltverformung des Rennautos vorzeitig zu beenden, steckte er das ein oder andere Mal, zurück. Dadurch konnte der Führende in der Klasse seinen Vorsprung ausbauen. Steve ließ sich nicht beirren und fuhr konstante Rundenzeiten. Bedingt durch einen früheren Boxenstopp des in Führung liegenden Peugeot übergab Fürsch den schwarzen MINI auf P1 an Jürgen Bretschneider. Boxenstoppbereinigt lag die 387 wieder auf P2. Nachdem Bretschneider ins Auto gestiegen ist, muss er richtig ins Lenkrad „gebissen“ haben. Jürgen knabberte langsam am Vorsprung des Führenden. Es ging alles gut. Die Taktik des Teams schien aufzugehen. Schien! Nach drei Stunden und neun Minuten waren  erneute Emotionen im Team zu verzeichnen. Diesmal keine guten. Beim Herausbeschleunigen aus einer Code 60 Zone (Unfallstelle auf der Rennstrecke, aus Sicherheitsgründen muss dann die Geschwindigkeit auf 60 Km/h gedrosselt werden) versagte kurzzeitig der dritte Gang seinen Dienst. Zunächst dachte der am Volant sitzende Bretschneider, dass er sich verschaltet hätte. Doch leider währten seine und die Hoffnung der Mannschaft nur kurz. Nacheinander fiel ein Gang nach dem anderen aus. Jürgen Bretschneider schleppte das Auto noch in die Boxengasse. Die Diagnose der Techniker: Getriebeschaden.

Es gibt ein deutsches Sprichwort: „Es möchte mancher beißen, wenn er nur Zähne hätte.“ Das Getriebe hat keine mehr. Somit war das Team zur Aufgabe verdammt.
In den Starterlisten wurde Ralf Zensen geführt. Auf Ralf musste leider verzichtet werden. Er startete erfolgreicher auf einem Porsche Cayman.

Wer die Mannen aus Friedberg kennt, der weiß, dass beim nächsten Rennen erneut angegriffen wird. Das bedeutet wieder Spannung und Emotionen für Fans, Zuschauer und Team Mitglieder, bei dem auf vier Stunden angesetzten VLN Rennen am 01. September 2018 in der grünen Hölle – dem Nürburgring.


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