Heizung
Mikro-KWK-Gerät: Wärme und Strom mit einem Gerät erzeugen

Mikro-KWK-Gerät mit Sterling Motor

Wärme und Strom aus dem heimischen Heizungskeller.

Wer bei autarker Stromerzeugung aus dem Keller an einen lauten, qualmenden Stromgenerator denkt, darf jetzt aufatmen: Das Mikro-KWKGerät Vitotwin 300-W eignet sich ideal zur Grundlastabdeckung des Strombedarfs und deckt den Wärmebedarf eines Ein- und Zweifamilienhauses. Dank kompakter Abmessungen und der Kombination mit bewährter Technik ist der Einsatz der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) jetzt auch bei der Modernisierung von Gebäuden möglich. Im Wandgeräte-Gehäuse sind ein Stirling-Motor und ein Gas-Brennwertgerät als Spitzenlastkessel vereint.

Komfortabel heizen und Strom nutzen

Vitotwin 300-W ist eine echte Alternative zu konventionellen Heizsystemen bei der Modernisierung. Gegenüber einem veralteten Gas-Heizwertkessel wird nicht nur Wärme erzeugt, sondern zusätzlich Strom für den Eigenbedarf, was den Gesamtnutzungsgrad der Anlage deutlich erhöht. Nicht genutzter Strom wird in das EVU-Netz eingespeist und vergütet. Dank des integrierten Gas-Brennwertkessels ist das Mikro-KWK-Gerät ein autarker Wärmeversorger. Bei höherem Wärmebedarf übernimmt das Gas-Brennwertmodul die fehlende Leistung.

Mehr Unabhängigkeit von Ihrem Stromversorger

Über die Stromanforderungsfunktion, die mittels Zeitschaltuhr oder Taste auf der Funk-Fernbedienung aktiviert wird, kann der Stirlingmotor manuell zugeschaltet werden. Das ermöglicht eine Eigenstromversorgung bei hohem Strombedarf wie zum Beispiel beim Waschen oder Kochen. Der vom Stirlingmotor produzierte Strom muss nicht mehr eingekauft werden und die Stromrechnung wird reduziert.

Laufruhiger und wartungsfreier Stirling-Motor

Der Stirling-Motor des Vitotwin 300-W ist hermetisch geschlossen, arbeitet laufruhig und ist nahezu wartungsfrei. Diese Eigenschaften ermöglichen die wohnraumnahe Installation. Besonders wirtschaftlich arbeitet das Gerät bei einem jährlichen Gasverbrauch von mindestens 20 000 kWh und einem Stromverbrauch von mehr als 3000 kWh pro Jahr. Das entspricht dem Bedarf eines durchschnittlichen Ein- oder Zweifamilienhauses bei der Modernisierung. Reicht der Strom nicht aus, wird die benötigte Stromspitze von einem Stromanbieter bezogen. Andernfalls wird nicht genutzter Strom in das Netz des lokalen Energieversorgers eingespeist und vergütet. Da beim Betrieb kontinuierlich Wärme erzeugt wird, ist die Kombination mit einem Heizwasser-Pufferspeicher erforderlich.