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Photovoltaik

Photovoltaik – Strom von der Sonne

Mit der zunehmenden Verbreitung von regenerativen Energiesystemen wächst auch die Bereitschaft der Verbraucher und Endverwender, Strom selbst zu produzieren. Eine leistungsfähige Photovoltaik-Anlage bietet heute die Möglichkeit, die kostenlose Sonnenenergie gewinnbringend einzusetzen. Mit der Installation von Photovoltaik-Modulen signalisiert der Betreiber sein verantwortungsvolles Handeln für die Umwelt und leistet einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz durch die Vermeidung von CO2-Emissionen.

Bei laufend steigenden Energiekosten trägt eine Photovoltaik-Anlage dazu bei, Geld zu sparen und zusätzlich die Abhängigkeit von Energieversorgern zu verringern. Der selbst produzierte Strom kann für den Eigenbedarf genutzt oder aber in das öffentliche Netz eingespeist werden. Durch die gesetzlich geregelte Vergütung rechnet sich die Investition bereits nach wenigen Jahren. In jedem Fall ist damit eine Wertsteigerung der Immobilie verbunden.

Gute Gründe für eine Photovoltaik-Anlage

Bereits eine Modulfläche von 450 x 450 km würde ausreichen, um den Weltstrombedarf zu decken. Unsere Sonne ist damit nicht nur eine unerschöpfliche, sondern zudem auch eine umweltfreundliche Energiequelle. Und das Beste: Sie scheint gratis. Obwohl Vitovolt ebenso wie Vitosol Solarsysteme die Sonneneinstrahlung zur Energiegewinnung nutzen, unterscheiden sich die Systeme sowohl technisch als auch in Planung und Betrieb voneinander. Während bei thermischen Solaranlagen die in den Kollektoren gewonnene Wärme hydraulisch über ein Wärmeträgermedium abtransportiert wird und dann für die Trinkwassererwärmung oder die Raumheizung verwendet wird, entsteht elektrische Energie direkt im Photovoltaik-Modul.

Strom von der Sonne

Etwa ein Drittel des Primärenergieaufwandes fließt in die Stromerzeugung. Dabei gehen rund zwei Drittel der erzeugten Energie in den zentralen Kraftwerken und bei der Verteilung über das Stromnetz verloren. Bei der Bereitstellung von elektrischer Energie entstehen in der Regel hohe Umweltbelastungen. Es lohnt sich also ganz besonders, Strom durch erneuerbare Energien wie Sonne, Wind, Wasserkraft und Biomasse zu erzeugen und die elektrische Energie verbrauchernah und dezentral zu gewinnen. Die Photovoltaik – also die Gewinnung elektrischen Stroms direkt aus Sonnenenergie – ist eine elegante und zuverlässige Möglichkeit. Photovoltaik-Anlagen erzeugen Energie tagsüber, also genau dann, wenn ein hoher Bedarf besteht. Um in etwa die Strommenge zu produzieren, die dem mittleren Jahresverbrauch eines Bundesbürgers entspricht, sind ungefähr 10 m2 Solarzellenfläche erforderlich.

Solare Rahmendaten

Auf die Fläche der Bundesrepublik Deutschland trifft jährlich beispielsweise eine Energiemenge, die etwa dem 80-fachen des Gesamt-Energieverbrauchs entspricht. Rund die Hälfte davon erreicht die Erdoberfläche als direkte Sonnenstrahlung, die andere Hälfte als diffuses Licht. Jedes Jahr treffen so in der Summe etwa 950 bis 1200 kWh/m2 auf eine horizontale Fläche. Solarzellen wandeln davon über 14% in elektrische Energie um, wobei rund zwei Drittel der Energie im Sommer und ein Drittel im Winter „geerntet“ werden. Unsere Sonne ist somit ganzjährig nicht nur eine unerschöpfliche, sondern zudem auch eine umweltfreundliche Energiequelle.

Sonnenstrom hat Zukunft

Mit einer Photovoltaik-Anlage auf dem Dach wird jeder Hausbesitzer zum Stromerzeuger. Und das ganz einfach: Module montieren, Verbindungsleitungen zusammenstecken, Wechselrichter anschließen, fertig. Der Strom wird direkt ins öffentliche Netz eingespeist. Immer mehr Bauherren interessieren sich heute für diese Art der Stromerzeugung.

Strom von der Sonne. 10 m2 Solarzellenfläche reichen aus, um den durchschnittlichen Stromverbrauch eines Bundesbürgers zu decken.

Einspeisevergütung

Wer eigenen Strom produziert, erhält dafür von seinem Netzbetreiber über 20 Jahre lang eine garantierte Vergütung. Dies ist im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) geregelt, nach dem der Energieversorger den regenerativen Strom abnehmen und in sein Netz einspeisen muss. Der Strom für den Eigenbedarf wird wie bisher von einem Energieversorger zum üblichen Stromtarif bezogen. Die Einspeisevergütung für den umweltfreundlichen Photovoltaik- Strom ist höher als der Verbrauchstarif. Diese Differenz trägt zusammen mit öffentlichen Darlehensprogrammen zu einer wirtschaftlichen Finanzierung einer Photovoltaik-Anlage bei. Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl von regionalen Fördermöglichkeiten.

Unter diesen Voraussetzungen wächst zunehmend das Interesse vieler Bauherren für diese Art der Stromerzeugung:

  • • Leisten Sie einen sichtbaren Beitrag zum Umweltschutz. Photovoltaik-Anlagen
      reduzieren die Schadstoffbelastung und schonen die natürlichen Ressourcen.

    • Die Einspeisevergütung und verschiedene Förderprogramme machen die Investition rentabel.

  • • Sie erhöhen die Attraktivität Ihrer Immobilie und steigern deren Wert.

 
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